Bei Burano fragt man sich: wer den Farbkasten ausgeleert hat. Wir fahren mit dem Vaporetto (Wasserbus) von Punta Sabbioni los. Matteos erste Schifffahrt am Meer.

Selfie auf dem Vaporetto

Freudiger Ausblick vom Vaporetto
Bald taucht Burano auf: ein bunter Streifen und ein schräger Turm, der schon von Weitem aus der Reihe tanzt.

Burano vom Wasser aus

Boot vor Burano
Die Häuser der Locals sind pink, blau, gelb und grün gestrichen. Die Legende sagt: damit die Männer im Lagunennebel ihr eigenes Haus wiederfinden. Heute redet die Gemeinde beim Anstrich mit.

Kanal in Pink und Grün

Blaues Haus

Kanal mit Häusern

Bunte Häuser überall

Bunte Häuser am Kanal

Bröckelnde Fassaden als Wahrzeichen

Platz mit Café

Bunte Boote am Kanal

Brücke und Fischerhäuser
Zwischen den Häusern hängt Wäsche, auch sie trägt Farbe. Trocknen als Gestaltungskonzept.

Wäsche über der Gasse

Bunt, bunter, am buntesten

Rotes Haus am Meer

Pinie vor gelbem Haus
Berühmt war Burano lange für etwas anderes als Farbe: Merletto, die Spitzenklöppelei (Kunsthandwerk). Während die Männer auf See waren, knüpften die Frauen feinste Spitze. Für ein einziges Deckchen gehen Wochen drauf, und wer den Preis sieht, versteht jeden einzelnen Faden.

Pink-oranges Haus mit Vorhang

Madonna mit Kind
Der Campanile von San Martino steht schief. Nicht ein bisschen, sondern so, dass man den Kopf unaufgefordert mitneigt. Der weiche Lagunenboden hat unter dem Turm nachgegeben. Pisa bekommt die Postkarten, Burano bekommt die Ruhe.

Der schiefe Glockenturm

Turm hinter bunten Häusern
Gleich nebenan liegt Mazzorbo, die Nachbarinsel. Eine Holzbrücke verbindet beide, man wechselt die Insel zu Fuß. Hier wird es grün: Wiesen, Reben und Alleen mit Herbstlaub. Nach der blendenden Farbenpracht von Burano wirkt Mazzorbo wie ein tiefes Durchatmen.

Schilf und Glockenturm

Gartenweg mit Haus

Allee im Herbstlicht

Granatäpfel am Baum
Wir schieben den Kinderwagen unter den Bäumen entlang und die Lagune bleibt in Sichtweite. Sogar den Markus-Turm von Venedig sieht man von hier.

Familienfreude in der Allee

Markusturm in Venedig (Blick von Burano)
Gegessen haben wir in der Trattoria alla Maddalena, wo es angenehm ruhig war.

Gegrillter Lagunenaal mit Gemüse in der Trattoria alla Maddalena

Zuppa Inglese in der Trattoria alla Maddalena
Fazit: Burano ist klein, laut in Farbe, leise im Rest.

Lagune von Venedig

Boot am Anleger
17/10/2026