Matteo sieht mit 10 Monaten zum ersten Mal das Meer. In Lido di Jesolo, um genau zu sein. 15 Kilometer Goldstrand 🙂

Sonnenuntergang am Pier
Jesolo ist kein Geheimtipp. Nach Besucherzahlen der zweitgrößte Badeort Italiens, nach Übernachtungen der dritte. Die Statistik klingt nach Massentourismus. Im Oktober ist die Liegen-Armee aber schon weg. Dann ist alles ganz anders.

Steinschrift im Sand

Federwolken über dem Meer
Die Adria ist flach. Gut für Matteo. Er freut sich mit jeder Welle.

Leerer Strand im Abendlicht

Papa und Matteo in der “Brandung”

Matteo und Mama bei Sonnenuntergang
Das Geheimnis von Jesolo? Die Pineta hinter dem Strand: Schatten, Blumenduft, Harzgeruch. Das ist aber nur 1 Story.
Die andere Story zur Pineta: Plötzlich erlebten wir abends im Oktober ein “Naturphänomen“: Riesige Starenschwärme (manchmal sind auch Dohlen oder andere Krähenvögel beteiligt) fliegen zwischen Oktober und Februar ihre Schlafbäume in den Pinienalleen an. Schlagartig entleerte sich deren Darm. Alle gleichzeitig. Synchron im Minutentakt. Nur zu einem kurzen Zeitfenster: rund um die Dämmerung. Für etwa 30-60min. Ein “biologischer Regenschauer” prallt da auf den Weg. Minuten, die alles treffen. Es regnet weiß. Kurz vor und direkt nach Sonnenuntergang. Vor Einbruch der Nacht schützt nur der Schirm. Unvergesslich. Im Frühjahr und Sommer verteilen sie sich wieder zum Brüten und das Phänomen hört auf.
Was man dagegen machen kann? Einen Bogen. Und abends im typisch venezianischen Licht flanieren und Gelato zu essen. Matteo isst lieber den Löffel als das Eis. Eine valide Strategie.

Gelato mit Keks
Essen: Frische Fische und irgendwann eine Pizza, die nach Italien schmeckt und nicht nach Urlaubsbroschüre. Das Essen in Jesolo ist wirklich hervorragend.

Tagliatelle mit Schaum

Kleine Törtchen

Gebratener Fisch

Strandbar La Baita

Pizza Nduja
Die Lagune von Venedig mit seinen 127 Inseln – liegt nur 30min entfernt (30min nach Punta Sabbioni und noch 25min z.B. mit der Fähre nach Burano). Man kann also vormittags Lagunenromantik und nachmittags Sand zwischen den Zehen haben. Wir machen beides. Matteo schläft im Buggy. Gute Prioritäten für alle.

Hotelskyline am Abend
Oktober in Jesolo: Weniger Schirme, mehr Strand. Und +22°c. Die Locals haben ihren Ort wieder. Und wir haben Platz für einen Zehnmonate-alten Entdecker, der schon begreift, dass Wasser nicht nur aus der Badewanne kommt.

Abendstimmung an der Strandpromenade

Steg zum Meer
14/10/2026